HomezhDas Patenschaftsprogramm in Homezh, einem abgelegenen Dorf hoch in den Bergen des östlichen Albanien, begann im Jahr 2000.

Homezh ist das Heimatdorf des muslimischen Hoja (Priester) für dieses Gebiet, der in den vergangenen 5 Jahren eine Quelle großen Widerstandes gewesen war. Der Bürgermeister jedoch hieß das Adopt-A-Child-Team willkommen, da sich offensichtlich viele Leute in diesem Dorf bereits ein Speisungsprogramm gewünscht hatten. Der Bürgermeister versprach, das Dorf würde ein Gebäude finden und helfen, wo es möglich wäre. Er sagte auch, dass man sich keine Sorgen wegen des Hoja machen solle, da er seinen Einfluss in den letzten Jahren weitgehend verloren habe. (Dies hatte wahrscheinlich mit unserer Anwesenheit im Nachbardorf Rodokal zu tun. Allen Erwachsenen und Kindern war unsere christliche Arbeit aus Rodokal wohl bekannt und es wurden schon einige Dorfversammlungen wegen uns einberufen). Die Ansichten des gesamten Dorfes seien ihm bekannt. Es gab nur drei von 250 Familien, die unser Kommen nicht begrüßten. Ihre Sorge war, dass die Religion des Dorfes sich ändern könnte. Weiter erzählte der Bürgermeister, dass das Dorf christlich war, lange bevor es muslimisch wurde. Alle, bis auf eine Familie hätten christliche Nachnamen. Dann sagte er: „Die meisten Leute sind begierig darauf, etwas über Jesus und den christlichen Glauben zu erfahren“.

Die Kinder im Dorf haben nie viel Liebe oder Fürsorge erfahren. Sie leben unter sehr harten Bedingungen, von der Außenwelt abgeschnitten, nur verbunden durch Eselpfade. Soziale Probleme, schlechte Ernährung und Armut sind bei 70-90% Arbeitslosigkeit recht häufig, besonders seit die Minen in der Gegend geschlossen wurden. Die meisten Menschen versuchen von ihrer Landwirtschaft zu leben, was zumindest teilweise die Nahrungsdefizite erklärt.

Homezh und die anderen drei albanischen Programme werden von Pogradec aus versorgt. Diese Stadt ist mit dem Auto von Homezh aus nach ca. 1 ¼ Stunden Fahrt bergab zu erreichen und liegt etwa 5 Kilometer entfernt von der mazedonischen Grenze am Ohridsee.
Gute, reichhaltige Mahlzeiten werden hier in unserer Küche vorbereitet und zweimal pro Woche in isolierten Behältern ins Dorf transportiert.
Die Kinder können nach dem Essen ebenfalls an den Bibelstunden teilnehmen.

Die Mitarbeiter unseres Evangelisationsteams besuchen das Dorf auch an anderen Wochentagen, um die Familien zu besuchen und Aktivitäten mit den Kindern durchzuführen.