TunajaTunajá (ausgesprochen "too-na-ha") liegt hoch oben in den Bergen Guatemalas, der Heimat der Maya-Indianer, der Hauptbevölkerungsgruppe Guatemalas. Heute legen nur noch 25% der nationalen Bevölkerung in den Bergen, da das Überleben dort sehr hart ist. 2007 haben wir das Klassenzimmer und den Speiseraum neu gebaut, um das Wachstum hier zu bewältigen. Außerdem haben wir geholfen, das Gemeindegebäude neu zu errichten.
Dies ist eine der ärmsten Gebiete, in denen wir tätig sind. Bis es Gott uns ermöglichte, auf wunderbare Weise nach Wasser bei unserem Speisung-Gebäude zu bohren, gab es noch nicht einmal eine Trinkwasserversorgung. Dies verursachte viel Tod und Seuchen.
Die Kinder in den Bergen leben unter sehr harten Bedingungen, meist in Adobe-Häusern, Baracken aus gepressten Lehmziegeln. Sie sind isoliert von der Außenwelt, obgleich es jetzt ganz allmählich Wasser- und Elektrizitätsversorgung für die Häuser in der Nähe der (unbefestigten!) Straße gibt.
Das Leben ist hart für die Kinder – 10% der Kinder, die von unseren Evangelisten-Teams besucht wurden, haben einen Elternteil, der Alkoholiker ist; 5% sind von Vater, Mutter oder beiden verlassen worden; und 23% der Väter gehen jedes Jahr für vier oder sechs Monate zur Küste, um in den Zuckerrohrfeldern oder Kaffeeplantagen zu arbeiten.
Wir verteilen zweimal in der Woche (mittwochs und samstags) ca. 700-800 Mahlzeiten, die normalerweise aus Fleisch, frischem Gemüse, Nudeln oder Reis bestehen. Die Köche bereiten bis zu 2000 Tortillas zu, wovon sich die Kinder so viel sie mögen nehmen können. Nach dem Essen gehen die Kinder in ein separates Gebäude, wo die Bibelklassen und Freizeit-Aktivitäten stattfinden.

Living Water hat außerdem ein neues Gemeindehaus auf dem Gelände errichtet. Es macht demütig, wenn man sieht, wie die Leute teilweise ankommen. Sie sind oft bis auf die Haut durchnässt und stundenlang barfuß gelaufen sind, nur um zur Gemeinde zu kommen und Gott gemeinsam anzubeten.

Die Menschen sprechen Quiché – einer der 22 Dialekte in Guatemala.Wenn wir zu Besuch kommen und das Wort verkündigen muss dieses in Spanisch übersetzt werden und dann in Quiché mit dem umgekehrten Weg als Antwort. So wird der Gottesdienstbesuch sehr lang, aber auch sehr lebendig!